Flug + Hotel + Transfer

Portugal Urlaub buchen – Algarve, Madeira und Angebote

Für Portugal vermitteln wir zwei Ziele, die kaum etwas gemeinsam haben: die Algarve mit Atlantikstrand, Felsbuchten und einer Saison von Juni bis September – und Madeira, das ganzjährig mild ist, aber kein Badeziel im klassischen Sinn. Wer Sandstrand will, fährt an die Algarve. Wer wandern und ein grünes Bergland sehen will, nach Madeira. Verwechseln sollte man das nicht, und wir sagen es vorher.Algarve für Strand, Madeira für Berge und Wandern – zwei ganz verschiedene Ziele.

  • 5,0 bei Google
  • Mit Sicherungsschein
  • 40+ Veranstalter
  • Beratung ohne Aufpreis
  • Flugzeit3:20–4:10 hDirektflug ab NRW oder Hannover
  • Beste ReisezeitJuni bis Septemberzum Baden, nach Klimamittel
  • Preisniveau€€Preis-Leistung
  • Regionen2 im AngebotAlgarve · Madeira

Voreingestellt: Portugal und nur Direktflüge – im Filter änderbar. Wir vermitteln: Veranstalter und Vertragspartner ist der jeweilige Reiseveranstalter.

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01Warum Portugal

Warum Urlaub in Portugal?

Was Urlaub in Portugal ausmacht – und warum unsere Kunden wiederkommen. Rechts stehen die Angaben, nach denen am häufigsten gefragt wird.

  • Eine Küste, die anders aussieht als das Mittelmeer

    Goldgelbe Felsen, Höhlen, Felstore im Wasser und Buchten, in die man über eine Treppe hinuntersteigt: Die Westalgarve um Lagos und Carvoeiro ist landschaftlich das Eindrucksvollste, was Europas Badeziele zu bieten haben.

  • Madeira ist ein Wanderland mitten im Atlantik

    Entlang der Levadas, jahrhundertealter Wasserkanäle, läuft man fast eben durch Lorbeerwald, Schluchten und an Wasserfällen vorbei. Dazu Grate über 1.800 Meter und eine Küste mit Klippen, die senkrecht ins Meer fallen.

  • Madeira geht das ganze Jahr

    19 bis 27 Grad, jeden Monat – die Insel hat schlicht keine Nebensaison beim Wetter. Im Januar in kurzer Hose wandern und abends draußen sitzen ist hier normal. Für Reisen außerhalb der Sommerferien ist das ein starkes Argument.

  • Fisch, Brot und Kuchen auf hohem Niveau

    Gegrillte Sardinen im Sommer, Cataplana an der Algarve, Espetada am Lorbeerspieß auf Madeira – und Pastéis de Nata, die frisch aus dem Ofen mit dem Supermarktgebäck zu Hause nichts zu tun haben.

  • Für Westeuropa erstaunlich bezahlbar

    Portugal liegt preislich unter Spanien und Italien, und das merkt man vor allem beim Essen und bei Ausflügen. Außerhalb von Juli und August ist die Algarve eines der günstigeren Ziele am Atlantik.

  • Kurzer Flug, Euro, fast keine Zeitumstellung

    Rund drei bis dreieinhalb Stunden bis Faro, gut vier bis Funchal, dieselbe Währung und nur eine Stunde Zeitunterschied. Für eine Woche ohne Umgewöhnung ist das sehr praktisch.

Portugal auf einen Blick

Die Angaben, nach denen am häufigsten gefragt wird.

ZeitzoneEine Stunde hinter Deutschland, auf dem Festland und auf Madeira gleich. Die Uhr wird zu denselben Terminen umgestellt wie bei uns, der Unterschied bleibt also ganzjährig bei einer Stunde.
Währung und BezahlenEuro. Karte wird fast überall genommen, auch für kleine Beträge; Geldautomaten heißen „Multibanco“ und stehen in jedem Ort.
SprachePortugiesisch. In den Hotels an der Algarve wird Englisch gesprochen und oft auch Deutsch, auf Madeira ebenfalls. Spanisch hilft kaum weiter und kommt nicht überall gut an – mit „obrigado“ machst du mehr Freude.
FlughäfenFaro (FAO) für die Algarve, Funchal / Cristiano Ronaldo (FNC) für Madeira, dazu Porto Santo (PXO) für die Nachbarinsel sowie Lissabon (LIS) und Porto (OPO) auf dem Festland.
LeitungswasserLeitungswasser ist trinkbar. Es schmeckt an der Algarve stellenweise chlorig, deshalb greifen viele zu Flaschenwasser – nötig ist es nicht.
TrinkgeldKein Muss: aufrunden oder etwa fünf bis zehn Prozent, wenn der Service gut war. Achtung beim „couvert“ – Brot, Oliven und Pasten, die unaufgefordert auf den Tisch kommen, stehen auf der Rechnung und dürfen freundlich abgelehnt werden.
Strom und Steckdose230 Volt bei 50 Hertz, Steckdosen Typ C und F wie in Deutschland. Kein Adapter nötig.

Pass, Visum und Einreise stehen hier bewusst nicht: Diese Regeln ändern sich. Wir prüfen vor der Buchung mit dir, was für deinen Termin gilt – verbindlich ist das Auswärtige Amt.

02Regionen

Welche Region passt zu dir?

Zwei Ziele, die nichts miteinander zu tun haben: Strandurlaub am Atlantik oder Wandern auf einer Vulkaninsel. Diese Entscheidung fällt zuerst, alles andere danach.

  • Algarve

    €€
    Atlantikstrand, Felsküste, Sommersaison

    Die Algarve ist Portugals Badeküste und in drei Abschnitte geteilt. Um Lagos, Carvoeiro und Praia da Marinha steht die goldgelbe Felsküste mit Höhlen und kleinen Buchten – landschaftlich das Schönste, aber oft über Treppen erreichbar und bei Flut eng. Um Albufeira, Vilamoura und Praia da Rocha liegen breite, lange Sandstrände mit Promenade, Hotels und Nachtleben – die praktische Wahl für Familien. Die Ostalgarve um Tavira und Monte Gordo ist flacher, ruhiger und das Wasser dort etwas wärmer, weil es durch die Lagune der Ria Formosa läuft. Wichtig und oft überrascht es: Das ist der Atlantik, das Wasser liegt im Sommer bei 19 bis 21 Grad und damit deutlich unter dem Mittelmeer. Saison ist Juni bis September. Vom Flughafen Faro sind es 30 Minuten bis gut eine Stunde.

    • Flugca. 3:20 h
    • Wasser19–21 °C
    • SaisonJuni–Oktober
    Hotels in Algarve ansehen
  • Madeira

    €€
    Wandern, Gärten, ganzjährig mild

    Madeira ist kein Badeziel im klassischen Sinn, und das muss man vorher wissen: Sandstrände gibt es praktisch nicht. Die Küste ist Fels und Kiesel, gebadet wird in Hotelpools, an Badeplattformen mit Leiter oder in den Naturschwimmbecken von Porto Moniz; der Sandstrand von Calheta ist aufgeschüttet, der echte liegt auf der Nachbarinsel Porto Santo. Dafür bekommst du etwas, das kein Strandziel bietet: Wanderungen entlang der Levadas, Bergketten über 1.800 Meter, Lorbeerwald, blühende Gärten und in Funchal eine lebendige Stadt mit Markthalle, Seilbahn und Fischrestaurants. Mild ist es das ganze Jahr, 19 bis 27 Grad. Wer Sandstrand und Animation sucht, ist hier falsch – wer laufen mag, kommt wieder.

    • Flugca. 4:10 h
    • Wasser21–23 °C
    • SaisonJuni–September
    Hotels in Madeira ansehen

Unentschieden? Genau das ist unsere Arbeit. Sag uns, wer mitkommt, wann du fliegen kannst und was der Urlaub kosten soll – dann bekommst du zwei bis drei Vorschläge mit ehrlicher Einschätzung statt einer Katalogliste. Per WhatsApp oder 0571 73075925.

03Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Portugal

Wann das Wasser warm ist, wann es zu heiß wird und wann du am günstigsten wegkommst – mit Klimatabelle für jeden Monat.

Die beiden Ziele haben völlig verschiedene Saisons. An der Algarve liegt die Badezeit bei Juni bis September: Luft 26 bis 29 Grad, Wasser 19 bis 21 Grad, praktisch kein Regen. Mai und Oktober sind mit 20 bis 23 Grad Luft angenehm für Wandern, Golf und Städte, zum Baden aber frisch – das Wasser hat dann 16 bis 20 Grad. Im Winter ist die Algarve mild und grün, aber es regnet, und viele Strandbetriebe machen zu. Madeira funktioniert dagegen ganzjährig: 19 Grad im Januar, 27 im August, dazwischen wenig Ausschlag. Am trockensten ist es Juni bis September, am feuchtesten November bis Februar – und typisch für die Insel ist, dass es im Norden regnet, während im Süden die Sonne scheint. Zum Wandern sind Frühjahr und Herbst am schönsten, im Hochsommer wird es auf den Bergpfaden warm.

Zwischen den Regionen gibt es Unterschiede: Algarve ist im Schnitt rund 2 Grad kühler. Sag uns, wann du fliegst – dann sagen wir dir, welche Ecke dann am besten liegt.

Unser Tipp: Algarve: die erste Septemberhälfte, dann ist das Wasser am wärmsten. Madeira: April, Mai oder Oktober zum Wandern.

Klimatabelle Portugal

Langjährige Mittel für Madeira

Monatswerte für Madeira: Lufttemperatur am Tag, Wassertemperatur und ob die Zeit zum Baden taugt.
Monat Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Luft am Tag 19° 19° 20° 21° 22° 24° 26° 27° 26° 25° 22° 20°
Wasser 18° 18° 18° 18° 19° 21° 22° 23° 23° 22° 21° 19°
Zum Baden eher nicht eher nicht eher nicht eher nicht geht auch beste Zeit beste Zeit beste Zeit beste Zeit geht auch eher nicht eher nicht
  • beste Zeit
  • geht auch
  • eher nicht zum Baden

Langjährige Mittelwerte, keine Wettervorhersage. Eingestuft wird nach Lufttemperatur ab 24 °C, Wassertemperatur ab 21 °C und Regenhäufigkeit – dieselben Werte, mit denen auch unser Urlaubsfinder rechnet.

04Hotels & Preis

All Inclusive in Portugal – und was es kostet

Welche Verpflegung sich lohnt, welche Hotelarten es gibt und was den Preis wirklich macht. Ohne erfundene Preisversprechen.

All Inclusive oder Halbpension?

An der Algarve gibt es beides: In den großen Hotels von Albufeira, Vilamoura und Praia da Rocha findest du All Inclusive, meist in solider, nicht überbordender Ausführung. Verbreiteter ist Halbpension oder Frühstück, und das aus gutem Grund – die Orte haben eine dichte Reihe von Restaurants, frischen Fisch vom Grill und Preise, die das Mitessen im Hotel nicht zwingend machen. Auf Madeira ist All Inclusive selten; üblich sind Frühstück oder Halbpension, und in Funchal willst du abends ohnehin raus, weil die Stadt vor Fischlokalen und Tascas steht. Eine beliebte Variante an beiden Zielen sind Aparthotels mit Küchenzeile: Frühstück selbst machen, mittags ein Sandwich, abends essen gehen. Das ist die günstigste Rechnung und mit Kindern oft die entspannteste.

  • Große Hotels an der Algarve mit Halbpension oder All Inclusive

    In Albufeira, Vilamoura und Praia da Rocha: Pools, Strandnähe, teils Animation und Kinderclub. Die einfache Lösung für Familien. Frag uns nach dem Weg zum Strand – an der Felsküste sind es manchmal ein paar Treppen mehr, als der Prospekt vermuten lässt.

  • Aparthotels und Apartments mit Küche

    An der Algarve sehr verbreitet, auf Madeira auch. Eigene Küchenzeile, Hotelservice am Rand, Waschmaschine oft dabei. Für Familien und längere Aufenthalte die günstigste und flexibelste Variante.

  • Hotels in Funchal mit Meerblick und Poolterrasse

    Die typische Madeira-Unterkunft: Terrasse über dem Wasser, Pool, oft Zugang zum Meer über Leiter oder Badeplattform – aber kein Sandstrand. Zentral genug, um abends zu Fuß zum Essen zu gehen.

  • Quintas und kleine Häuser auf Madeira

    Alte Herrenhäuser und Landhotels in den Hängen, oft mit Garten und Aussicht, zwanzig bis vierzig Zimmer. Ruhig, persönlich und die richtige Wahl, wenn ihr mit Mietwagen die Insel erkunden wollt.

Was kostet ein Urlaub in Portugal?

€€ Preisniveau im VergleichPreis-Leistung

Der Termin macht an der Algarve den Unterschied: Juli und August sind die teuersten Wochen, Juni und September liegen klar darunter, und im Frühjahr und Herbst wird es sehr günstig – dann ist Baden aber kaum das Thema. Zweiter Faktor ist die Lage: direkt an der Strandpromenade kostet ein Vielfaches eines Hauses in zweiter Reihe, und die zweite Reihe ist an der Algarve oft nur fünf Minuten zu Fuß entfernt. Dritter Faktor ist die Verpflegung, weil Frühstück, Halbpension und All Inclusive hier alle angeboten werden und weit auseinanderliegen. Madeira ist über das Jahr gleichmäßiger bepreist, weil es keine Badesaison gibt; teuer sind Weihnachten, Neujahr und die Blumenfestwochen im Frühjahr. Dazu kommt auf beiden Zielen der Mietwagen.

  • Termin: Der größte Hebel. Außerhalb der Schulferien – etwa im Juni oder September – kostet dasselbe Hotel oft ein Drittel weniger.
  • Reisedauer: Bei rund 3,20 Stunden Flug reicht eine Woche. Zehn oder elf Nächte sind aber oft kaum teurer, weil sich der Flug auf mehr Tage verteilt.
  • Abflughafen: Düsseldorf, Hannover und Paderborn liegen preislich oft weit auseinander. Wir vergleichen alle drei für dich.

An der Algarve: Juni oder die zweite Septemberhälfte statt Juli und August – das Wasser ist dann am wärmsten und die Preise deutlich niedriger. Zweiter Hebel: ein Aparthotel mit Küche in zweiter Reihe statt eines Hotels an der Promenade, und abends im Ort essen, das ist gut und bezahlbar. Dritter: die Ostalgarve um Tavira und Monte Gordo statt Albufeira. Auf Madeira sind Januar und Februar die günstigsten Monate, und das Wetter ist dann kaum schlechter. Den Mietwagen früh buchen, auf beiden Zielen. Sag uns dein Budget, dann sagen wir dir, welches der beiden Ziele dafür mehr hergibt. Frag einfach per WhatsApp – die Beratung kostet dich keinen Cent Aufpreis.

05Erleben

Sehenswürdigkeiten und Ausflüge in Portugal

Was sich lohnt, wie lange es dauert und was du dafür einplanen solltest – aus Erfahrung, nicht aus dem Katalog.

  • Benagil-Höhle und die Felsküste per Boot

    Eine Höhle mit Loch im Dach, durch das die Sonne auf einen kleinen Sandstrand fällt. Ab Portimão, Armação de Pêra oder Benagil mit dem Boot; hineinlaufen darf man nicht mehr, per Kajak oder SUP kommt man am nächsten heran. Fahr morgens, mittags stehen die Boote Schlange.

  • Ponta da Piedade bei Lagos

    Bizarre Felsnadeln, Tore und Grotten an der Landspitze – vom Aussichtspunkt über eine lange Treppe hinunter oder mit einem kleinen Boot hindurch. Zusammen mit der Altstadt von Lagos der beste halbe Tag an der Westalgarve.

  • Cabo de São Vicente und Sagres

    Der südwestlichste Punkt Europas: sechzig Meter hohe Klippen, ein Leuchtturm und Atlantikwind, der einem die Kappe vom Kopf nimmt. Eindrucksvoll besonders zum Sonnenuntergang – und deutlich kühler als am Strand, Jacke mitnehmen.

  • Levada-Wanderungen auf Madeira

    Die 25 Fontes und der Caldeirão Verde sind die bekanntesten: fast eben entlang eines Wasserkanals durch Lorbeerwald bis zu Wasserfällen. Wanderschuhe, Regenjacke und Stirnlampe für die Tunnel gehören dazu; einzelne Levadas haben Steilstücke ohne Geländer.

  • Pico do Arieiro und Pico Ruivo

    Über den Grat vom dritthöchsten zum höchsten Berg der Insel, oft über den Wolken. Der spektakulärste Weg Madeiras, aber anspruchsvoll mit Treppen und Tunneln – wer es leichter mag, fährt nur zum Aussichtspunkt am Pico do Arieiro hinauf, am besten zum Sonnenaufgang.

  • Funchal: Markthalle, Seilbahn und Korbschlitten

    Der Mercado dos Lavradores mit Blumen, Fisch und Früchten zum Probieren, dann die Seilbahn hinauf nach Monte zum tropischen Garten – und hinunter mit dem Korbschlitten, den zwei Männer in weißen Hosen lenken. Touristisch, ja, und trotzdem ein Erlebnis.

Essen und Trinken in Portugal

Portugal isst Fisch, und zwar gut und ohne Aufwand: gegrillte Sardinen im Sommer, Wolfsbarsch und Dorade nach Gewicht, Muscheln in der Cataplana, dazu Brot, Olivenöl und ein Glas Vinho Verde. An der Algarve lohnt jede Strandbude, die nach Grillrauch riecht, mehr als das Hotelbuffet. Auf Madeira kommt Fleisch dazu – Espetada am Lorbeerspieß über offener Glut – und das unvermeidliche Bolo do Caco, ein warmes Fladenbrot mit Knoblauchbutter. Und dann die Süßspeisen: Ein frisch gebackenes Pastel de Nata mit Zimt hat mit dem Gebäck aus der Supermarktpackung nichts zu tun.

Gegrillte Sardinen
Von Juni bis September in Salz gegrillt, mit Brot und Kartoffeln, am besten an einer einfachen Strandbude. Außerhalb der Saison lieber etwas anderes nehmen, dann sind sie mager.
Cataplana de marisco
Meeresfrüchte-Eintopf, im zusammenklappbaren Kupfertopf gedämpft, der am Tisch geöffnet wird. Das Algarve-Gericht schlechthin und meist für zwei Personen gedacht.
Bacalhau
Getrockneter, gesalzener Kabeljau, eingelegt und dann gebacken, gebraten oder als Auflauf – angeblich in mehr als dreihundert Varianten. Bacalhau à Brás mit Kartoffelstroh und Ei ist der einfachste Einstieg.
Espetada und Bolo do Caco
Madeira: Rindfleischwürfel am Lorbeerspieß über Glut, dazu ein warmes, flaches Brot mit Knoblauchbutter. Wird in vielen Lokalen hängend am Gestell an den Tisch gebracht.
Pastéis de Nata
Blätterteigtörtchen mit Eiercreme, warm aus dem Ofen und mit Zimt und Puderzucker darüber. Zum Espresso, morgens, mittags, abends – niemand zählt mit.
Poncha und Madeirawein
Poncha ist Zuckerrohrschnaps mit Honig und Zitronensaft, auf Madeira in jeder Bar und stärker als sie schmeckt. Der Madeirawein dazu wird in Funchal in alten Lodges verkostet.

06Ratgeber

Urlaub in Portugal: worauf es ankommt.

Strände, Kinder, Anreise, Geld, Gesundheit: die Punkte, die im Büro immer wieder gefragt werden – kurz und ehrlich beantwortet.

Die Strände

Die Algarve hat zwei Sorten Strand. Im Westen um Lagos, Carvoeiro und Praia da Marinha sind es Felsbuchten mit goldgelben Wänden, hellem Sand und Treppen hinunter – wunderschön, aber bei Flut eng, und mit Kinderwagen oder schlechtem Knie unpraktisch. Um Albufeira, Vilamoura und Portimão liegen breite, lange Sandstrände mit Promenade, Liegen und Rettungsschwimmern. Die Ostalgarve um Tavira ist flach und hat Sandbankinseln in der Lagune, die man mit dem Boot erreicht. Das Wichtigste aber: Das ist der Atlantik. Das Wasser hat im Sommer 19 bis 21 Grad, es gibt Wellen und Strömung, und nachmittags kommt oft Nordwind auf. Achte auf die Flaggen. Madeira hat praktisch keine Sandstrände – dort wird in Pools, an Badeplattformen und in den Naturbecken von Porto Moniz gebadet.

Mit Kindern

An der Algarve funktioniert das gut, wenn du den richtigen Abschnitt nimmst: breite Strände mit sanftem Einstieg um Albufeira und in der Ostalgarve, dazu drei große Wasser- und Tierparks im Hinterland – Slide & Splash, Aquashow und Zoomarine. Zwei Dinge musst du einplanen: Das Wasser ist mit 19 bis 21 Grad für kleine Kinder frisch, und der Atlantik hat Wellen; der Hotelpool wird deshalb öfter genutzt als das Meer. Aparthotels mit Küche sind hier mit Kindern die entspannteste Lösung. Madeira ist mit kleinen Kindern dagegen nichts: kein Sandstrand, steile Wege, lange Autofahrten in Serpentinen. Mit Kindern ab etwa zehn, die Lust am Laufen haben, ist es eine sehr gute Reise – Levadas, Seilbahn, Korbschlitten, Wale und Delfine vor der Küste.

Zu zweit

Zu zweit sind beide Ziele stark, aber auf verschiedene Weise. Die Algarve liefert Klippen, Sonnenuntergänge am Cabo de São Vicente, Fischlokale in kleinen Häfen und eine ordentliche Auswahl an Adults-Only-Hotels um Albufeira, Vilamoura und Lagos. Madeira ist das ruhigere Ziel: eine Quinta in den Hängen, Wanderungen, Weinverkostung in Funchal, abends ein Fischessen mit Blick aufs Wasser – und das auch im Februar, wenn andere Ziele geschlossen sind. Für Hochzeitsreisen und Jubiläen sagen wir dem Haus vorher Bescheid; in den kleinen Quintas bringt das erfahrungsgemäß mehr als in großen Anlagen.

Flug und Transfer

Aus unserer Ecke fliegst du meist ab Düsseldorf, Hannover oder Paderborn, gelegentlich ab Münster/Osnabrück. Nach Faro (FAO) dauert es rund drei bis dreieinhalb Stunden, nach Funchal (FNC) gut vier bis viereinhalb. Von Faro sind es etwa 30 Minuten nach Vilamoura, 40 nach Albufeira und Tavira und knapp eine Stunde nach Lagos oder Monte Gordo – kurze Transfers also. Auf Madeira liegt der Flughafen östlich von Funchal, in die Stadt sind es rund 25 Minuten, nach Calheta oder Porto Moniz eine bis eineinviertel Stunde. Ein Hinweis, der dazugehört: Die Landung in Funchal ist wegen des Seitenwinds anspruchsvoll, gelegentlich wird ein Flug umgeleitet oder dreht eine Runde. Das ist Routine für die Crews, überrascht aber beim ersten Mal.

Geld und Trinkgeld

Gezahlt wird in Euro, und Portugal ist beim Kartenzahlen weit vorn: Selbst im kleinen Café und beim Bäcker funktioniert die Karte, Geldautomaten heißen „Multibanco“ und stehen überall. Etwas Bargeld ist trotzdem nützlich für Marktstände, Parkscheine und kleine Strandbuden. Trinkgeld ist kein Muss: aufrunden oder fünf bis zehn Prozent, wenn es gut war. Achte auf das „couvert“ – Brot, Oliven, Käsecreme und Pasten, die unaufgefordert auf den Tisch kommen, stehen auf der Rechnung. Du darfst sie freundlich zurückgehen lassen, das ist völlig üblich und niemand nimmt es übel.

Gesundheit vor Ort

Die medizinische Versorgung ist gut, und mit der Europäischen Krankenversicherungskarte bekommst du dieselbe Behandlung wie Einheimische. Eine Auslandskrankenversicherung empfehlen wir trotzdem, weil Rücktransport und private Zuzahlungen nicht abgedeckt sind – auf Madeira mit seinen Bergpfaden ist das ein Argument mehr. Leitungswasser ist trinkbar, Apotheken („Farmácia“) gibt es in jedem Ort. Die häufigsten Urlaubsprobleme sind an der Algarve Sonnenbrand und unterschätzte Brandung, auf Madeira umgeknickte Knöchel auf feuchten Levadawegen – feste Schuhe sind dort keine Übertreibung. Ob für dich Impfungen sinnvoll sind, besprich bitte mit deiner Ärztin oder einem reisemedizinischen Zentrum; das beurteilen wir nicht.

Sicherheit und Papiere

Portugal gilt als eines der unproblematischsten Reiseländer Europas, und im Urlaubsalltag ist Kriminalität kaum ein Thema; in Funchal, an der Algarve-Promenade und an Bahnhöfen reichen die üblichen Regeln gegen Taschendiebstahl. Wichtiger sind hier zwei natürliche Themen. Am Atlantik gibt es Strömung und Wellen: Bade dort, wo Rettungsschwimmer sind, und achte auf die Flaggen – rot heißt rot. An der Felsküste sind die Klippen unterhöhlt und brechen ab; die Warnschilder oben an den Kanten sind ernst gemeint, und man legt sich nicht unter eine überhängende Wand. Auf Madeira können Levadawege nach Regen rutschig oder gesperrt sein. Was sich ändern kann, sind Einreiseregeln und Hinweise zu einzelnen Landesteilen: Verbindlich ist immer das Auswärtige Amt unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender, und wir prüfen vor jeder Buchung mit dir, was für deinen Termin und dein Dokument gilt. Gebucht wird als Pauschalreise mit Sicherungsschein.

  • Zum Baden von Juni bis September. Dann sind es 26 bis 29 Grad Luft, das Wasser hat 19 bis 21 Grad, und Regen ist praktisch kein Thema. Der August ist die teuerste und vollste Zeit, weil dann auch die Portugiesen und Spanier Ferien haben.

    Unser Favorit ist die erste Septemberhälfte: Das Meer ist nach dem Sommer am wärmsten, die Strände leeren sich und die Preise fallen. Mai und Oktober sind mit 20 bis 23 Grad angenehm für Wandern, Golf und Städte – zum Baden aber deutlich zu frisch.

  • Im Sommer 19 bis 21 Grad, im Winter 15 bis 16. Das ist der Punkt, den die Fotos nicht verraten: Die Algarve liegt am Atlantik, nicht am Mittelmeer, und das Wasser ist selbst im August merklich kühler als etwa in Spanien am Mittelmeer oder in der Türkei.

    Für den ersten Sprung braucht man deshalb Mut, danach geht es gut – und wer öfter im Wasser sein will, nimmt die Ostalgarve um Tavira und Monte Gordo: Dort läuft das Wasser durch die flache Lagune der Ria Formosa und wird ein paar Grad wärmer. Fast jedes Hotel hat außerdem einen Pool, teils beheizt.

  • Praktisch nicht, und das sagen wir vorher, damit die Enttäuschung ausbleibt. Madeiras Küste besteht aus Fels und Kiesel; gebadet wird im Hotelpool, an Badeplattformen mit Leiter oder in den Naturschwimmbecken von Porto Moniz, in die das Meer hineinschwappt. Der Sandstrand von Calheta ist aufgeschüttet, Seixal hat schwarzen Lavakies.

    Wenn du echten Sand willst: Die Nachbarinsel Porto Santo hat einen neun Kilometer langen goldenen Strand, erreichbar per Fähre in rund zweieinhalb Stunden oder mit einem kurzen Flug. Viele hängen zwei oder drei Nächte dort an – das planen wir gern mit ein.

  • Madeira geht das ganze Jahr. Die Luft liegt zwischen 19 Grad im Januar und 27 im August, es gibt also keine kalte Jahreszeit. Am trockensten ist es von Juni bis September, am feuchtesten von November bis Februar.

    Zum Wandern sind April, Mai und Oktober am schönsten: mild, grün, nicht zu heiß auf den Pfaden. Typisch für die Insel ist, dass es im Norden regnet, während im Süden die Sonne scheint – mit einem Mietwagen fährt man dem Wetter einfach davon. Januar und Februar sind die günstigsten Monate.

  • Die Frage ist einfacher, als sie klingt, weil sich die beiden kaum überschneiden. Algarve, wenn du Strandurlaub willst: Sand, Felsbuchten, Promenade, Hotels mit Halbpension oder All Inclusive, Saison Juni bis September. Madeira, wenn du laufen, sehen und im Grünen sein willst – ganzjährig mild, aber ohne Sandstrand.

    Mit kleinen Kindern klar die Algarve. Zu zweit außerhalb der Sommerferien klar Madeira. Wer beides mag, kombiniert es: Das geht, kostet aber einen Inlandsflug und ein paar Tage mehr. Sag uns, was der Urlaub sein soll, dann sortieren wir das mit dir.

  • Wenn du die Insel sehen willst: ja. Die Levada-Einstiege, Aussichtspunkte und Dörfer liegen verstreut, und Busse fahren selten und langsam. Mit einem Auto fährst du außerdem dem Wetter davon, weil Nord- und Südseite oft unterschiedlich sind.

    Zwei Hinweise: Die Straßen sind sehr steil, eng und kurvig – wer sich damit unwohl fühlt, nimmt lieber organisierte Tagestouren oder Taxis, das funktioniert auch. Und in Funchal selbst brauchst du kein Auto, dort ist Parken das größere Problem als Fahren. An der Algarve lohnt der Mietwagen ebenfalls, ist aber weniger zwingend.

  • Ja, vor allem in den großen Hotels von Albufeira, Vilamoura und Praia da Rocha. Die Ausführung ist meist solide, aber nicht so überbordend wie in der Türkei – mit Ultra All Inclusive und vier À-la-carte-Restaurants solltest du hier nicht rechnen.

    Verbreiteter und aus unserer Sicht sinnvoller ist Halbpension oder Frühstück: Die Orte haben eine dichte Reihe von Restaurants, frischen Fisch vom Grill und Preise, die das Mitessen im Hotel nicht nötig machen. Auf Madeira ist All Inclusive selten, dort ist Frühstück oder Halbpension der Normalfall.

  • Ja, mit der richtigen Wahl des Abschnitts. Um Albufeira und in der Ostalgarve gibt es breite Strände mit sanftem Einstieg, Promenade, Rettungsschwimmer und Hotels mit Pool und Kinderclub. Im Hinterland liegen drei große Parks: Slide & Splash, Aquashow und Zoomarine.

    Zwei Punkte gehören zur Wahrheit: Das Atlantikwasser ist mit 19 bis 21 Grad für kleine Kinder frisch, und es gibt Wellen – der Pool wird deshalb oft mehr genutzt als das Meer. Und in der Westalgarve führen viele Treppen zu den Buchten hinunter, mit Kinderwagen ist das mühsam. Aparthotels mit Küche sind hier mit Kindern die entspannteste Lösung.

  • Ja, das Leitungswasser hat Trinkwasserqualität, auch an der Algarve und auf Madeira. Zum Zähneputzen, Kochen und Trinken gibt es keine Bedenken.

    Der Grund, warum viele trotzdem Flaschenwasser kaufen, ist der Geschmack: An der Algarve schmeckt es stellenweise chlorig oder etwas salzig, weil ein Teil des Wassers entsalzt wird. Im Restaurant bestellt man ohnehin „água com gás“ oder „sem gás“ – das gehört dort zum Essen.

  • In unserer Suche stehen 2 Regionen in Portugal: Algarve, Madeira. Über die Veranstalter kommen weitere Orte dazu – wenn du ein Hotel im Blick hast, das hier nicht auftaucht, frag einfach nach.

    Zu jeder Region steht oben, für wen sie passt, wie warm das Wasser in der Saison ist und wie lange der Flug dauert. Den Rest sortieren wir mit dir.

  • Bei rund 3:20–4:10 h Flugzeit empfehlen wir eine Woche. Je länger der Flug, desto mehr lohnt sich jeder zusätzliche Tag – der Flugpreis verteilt sich dann auf mehr Nächte.

    Wenn du an Schulferien gebunden bist, schauen wir, welche Woche innerhalb deines Zeitraums am günstigsten liegt. Das macht oft mehr aus als die Wahl des Hotels.

  • Ja, und das ist der Regelfall: Flug, Hotel und bei den meisten Angeboten der Transfer in einem Paket, mit einem Veranstalter als Vertragspartner. Der Sicherungsschein schützt dein Geld, wenn der Veranstalter zahlungsunfähig wird – und sichert die Rückreise ab, wenn du schon unterwegs bist.

    Wir vergleichen dafür die Angebote von über 40 Veranstaltern. Die Beratung kostet dich keinen Aufpreis: Wir werden vom Veranstalter bezahlt, nicht von dir.

06Kontakt

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Du musst dich nicht vorher für eine Region entscheiden. Sag uns Reisezeit, Personen und Budget – wir schlagen dir zwei bis drei Hotels vor, die wirklich passen.

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  • Königstr. 52, 32423 Minden
  • Mo–Fr 14–19 Uhr · Sa 10–15 Uhr
  • 0571 73075925
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